Familien- und Krankenpflege Witten stellt attraktive Arbeitsbedingungen

Nicht nur um ihre Patienten und Tagespflege-Gäste kümmert sich die Familien- und KrankenpflegeWitten (FuK). Ihr Engagement gilt vor allem auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Redaktion hat Volker Rumpel, Geschäftsführer der FuK, auf dem Zahn gefühlt.

Herr Rumpel, die Pflege ist ein harter Beruf. Wie honorieren Sie dies Ihrem Team gegenüber?

Volker Rumpel: „Das ist er. Daher haben wir einen Haustarif – und dieser ist nach wie vor übertariflich. Darüber hinaus bieten wir eine betriebliche Altersversorgung an. Ergänzt durch eine Gesundheitsförderung.“

Gesundheitsförderung? Was genau ist das?

Rumpel: „Wir haben ein Präventionsangebot mit einem Wittener Sportstudio ausgehandelt und zahlen 90 Prozent des Mitgliedsbeitrags, wenn unsere Mitarbeiter mindestens sechs Mal im Monat zum Training waren.“

Also eine Art Prämiensystem?

Rumpel: „Ja, ganz genau. Dies haben wir übrigens auch noch im monetären Bereich. Abhängig von den wirtschaftlichen Zahlen, bekommen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Prämie ausgezahlt: 80 Prozent im November und 20 Prozent im Juli.“

Das klingt ja sehr interessant. Aber: Die Branche ist ja sehr schwierig. Immer wieder ist die Rede vom Pflegekräftemangel. Spüren Sie das denn auch?

Rumpel: „Ja, allerdings. Es ist nicht einfach. Die Anzahl der Bewerbungen gehen leider zurück. Wir wollen daher mit unseren Angeboten als Arbeitgeber weiterhin punkten und freuen uns über Bewerbungen und neue Mitarbeiter.“

Und wie entgegen Sie dem bundesweiten Trend?

Rumpel: „Wir bilden nun auch aus. Außerdem haben wir eine geringe Fluktuation. Denn durch die Beteiligung unseres Teams am Gesamtergebnis sind wir als Arbeitgeber attraktiv. Dazu gehört das Prämiensystem als 13. Monatsgehalt, wir zahlen die Zulagen plus die Tarifsteigerung von 3 bis 4 Prozent.

Stimmen denn auch die Arbeitsbedingungen?
Rumpel: „Da bin ich mir sicher: Wir haben ein modernes Gebäude und einen komfortablen Fuhrpark. Kein Auto ist älter als vier Jahre. Hier liegt uns die Sicherheit unserer Mitarbeiter am Herzen. Außerdem wird versucht, individuelle und private Zeiten mit in die Dienstplanung einzubeziehen. Umgekehrt ist auch eine große Bereitschaft da, in unvorhergesehenen Notfällen füreinander einzuspringen. Da gibt es eine hohe kollegiale Qualität!“

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