Familien- und Krankenpflege eröffnet Anbau im Wullener Feld. Acht Plätze in der Tagespflege sowie Raum für Verwaltung und Schulungen sind dort entstanden.

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WAZ/WR-Mitarbeiter Marcel Kling war dabei:

Für Volker Rumpel war es ein durchaus emotionaler Moment. „Als wir den Standort 2011 hierher ins Wullener Feld verlegt haben, gab es viel Kritik an der Verlagerung in ein Gewerbegebiet“, sagte der Geschäftsführer der Familien- und Krankenpflege in seiner Rede anlässlich der Eröffnung des Anbaus an die Tagespflege. Acht neue Tagespflege-Plätze sowie neuer Raum für die Verwaltung und für Schulungen sind auf zwei Etagen entstanden. Spätestens jetzt steht für Rumpel fest: Der Umzug hat sich gelohnt.

  FuK Einweihung Neubau 020 
 
Rebecca Mensah (Leiterin der Tagespflege), Volker Rumpel (Geschäftsführung),
Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Achim Teckentrup (Geschäftsführung)
vollzogen die symbolische "Schlüsselübergabe".


Erweiterung aus eigenen Mitteln finanziert
„Wir sind stolz darauf, dass ein Verein dieser Größenordnung eine solche Erweiterung vollständig aus eigenen Mitteln realisiert hat.“ Rund 450 000 Euro hat der Anbau gekostet. Dadurch erhöht sich die Kapazität in der Tagespflege von 14 auf 22 Plätze – pro Tag. Weil die meisten Gäste höchstens zweimal in der Woche zu Besuch sind, können also deutlich mehr als acht Senioren von der Erweiterung profitieren. Insgesamt knapp 20 Personen, schätzt Rumpel.

Obendrein entstehen drei neue Stellen in der Tagespflege. Damit wächst das Personal, das im oder vom Wullener Feld aus arbeitet auf 86 Mitarbeiter an. Sie betreuen nicht nur die Menschen vor Ort, sondern organisieren von hier aus auch das Essen auf Rädern sowie die Ambulante Pflege. „Das bedarf einer gewissen Logistik. Dafür hat sich der Standort bewährt“, meint Rumpel. Zumal es hier „unerwartet ruhig“ sei. Einen schönen Außenbereich mit Garten, der nun wieder besser zur Geltung kommt, gibt es auch.

Grün die vorherrschende Farbe
Die vorherrschende Farbe im Rahmen der Eröffnungsfeier war Grün. Die Mitarbeiter trugen grüne Kleidung und auch der Aufenthaltsraum war in Grün geschmückt. „Die Farbe der Hoffnung und des Neuanfangs“, meinte Pflegedienstleitung Rebecca Mensah. Sie nahm von den Geschäftsführern Volker Rumpel und Achim Teckentrup den symbolischen Schlüssel für den Anbau entgegen und führte anschließend die Gäste – auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann war gekommen – durch die neuen Räumlichkeiten.

Neben dem großen, hellen und einladenden Gemeinschaftsraum sind im Untergeschoss ein kleines Wohnzimmer, ein Ruheraum und Mensahs neues Büro entstanden. Das, so die Pflegedienstleitung, mache es den Mitarbeitern einfacher, die Besucher in verschiedenen Gruppen zu betreuen.

Insgesamt umfasst der Raum in dem neuen Anbau 350 Quadratmeter.


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